Mythos 1: Neufahrzeuge müssen nicht mehr eingefahren werden

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Trotz aller technischen Fortschritte und deutlich geringerer Fertigungstoleranzen wird das Einfahren eines neuen Fahrzeugs nach wie vor dringend empfohlen. Vor allem die beweglichen Teile des Motors wie die Kolben und Zylinderkolbenringe sind noch nicht perfekt aufeinander abgestimmt und müssen auf den ersten Kilometern geschont werden. In diesem Fall sollten zu hohe oder zu niedrige Drehzahlen vermieden werden, damit der Motor eine möglichst lange Lebensdauer hat.

Reifen und Bremsen erreichen erst nach vielen Kilometern ihr volles Potenzial: Während Reifenprofile einige Kilometer benötigen, um maximalen Grip zu erreichen, müssen sich auch Bremsbeläge und Bremsscheiben aneinander gewöhnen, um die volle Bremswirkung zu erzielen. Um den gleichen Bremseffekt zu erzielen, müssen Sie zunächst etwas mehr als sonst auf das Pedal treten. Ein ebenfalls häufig zitierter Mythos ist allerdings überholt: Motoröl und Filter müssen nach dem Einfahren nicht mehr gewechselt werden, wenn es vom Hersteller nicht explizit so vorgesehen ist. Hier kann man sich getrost an die Vorgaben des Fahrzeugherstellers halten. Für die meisten Modelle empfehlen wir, auf den ersten 1.500 Kilometern locker zu fahren und insbesondere auf den ersten 1.000 Kilometern nicht mehr als zwei Drittel der Höchstgeschwindigkeit zu fahren.

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